Konzepte – Räume – Team – Elternbeirat – Projekte
Konzepte
Jeder ist besonders. Die Kinder müssen nicht gleich sein. Jeder gehört dazu.
Die Kinder sind uns wichtig. Wir beschützen die Kinder.
Wir helfen den Kindern lernen.
Die Kinder dürfen mitbestimmen, was sie lernen.
Kinder und Erwachsene haben Regeln im Kindergarten.
Die wichtigsten Regeln sind:
Wir passen auf die Kinder auf.
Wir hören den Kindern zu.
Wir sind freundlich.
Keiner muss Angst haben. Die Erzieher helfen.
Fehler machen ist nicht schlimm. Wir helfen alle.
Es gibt im Kindergarten die Igelgruppe und die Mäusegruppe.
Jedes Kind hat einen Platz in einer Gruppe.
Die Kinder dürfen in beiden Gruppen spielen. Sie müssen nicht in einer Gruppe bleiben.
In der Gruppe gibt es viele Ecken.
Es gibt die Bauecke. Hier können die Kinder viele verschiedene Sachen bauen.
Es gibt die Puppenecke. Hier können die Kinder Puppe spielen. Sie können kochen spielen. Sie können Verkleiden spielen.
Es gibt die Leseecke. Da gibt es Bücher. Die Erzieher lesen oft vor. Ein Kind darf auch alleine lesen.
Es gibt das Atelier. Die Kinder malen hier. Sie basteln. Sie kneten. Sie denken sich etwas aus. Die Erzieher helfen gerne.
Wir haben einen Garten.
Er hat zwei Teile. Ein Teil ist groß. Ein Teil ist klein.
Die Kinder dürfen immer im Garten spielen. Im kleinen Garten dürfen die Kinder alleine spielen. Die Erzieher sehen die Kinder durch das Fenster.
Im großen Garten sind Kinder und Erzieher zusammen.
Im Garten spielen ist gesund. Die Kinder lernen viel im Garten.
Deswegen ist der Garten wichtig.
Unser Kindergarten ist evangelisch. Er gehört zur christlichen Kirche. Jedes Kind darf in den Kindergarten kommen. Ein Kind muss nicht zur christlichen Kirche gehören. Jede Religion ist gut. Wir gehören alle zusammen.
In unserer Einrichtung steht jedes Kind mit seiner ganz eigenen Persönlichkeit im Mittelpunkt. Wir nehmen die Kinder in ihrer Einzigartigkeit wahr – jedes von ihnen hat seinen festen Platz auf unserer Arche Noah. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang bildet die Grundlage unseres pädagogischen Handelns. Wir begleiten die Kinder aufmerksam, nehmen ihre individuellen Stärken, Interessen und Bedürfnisse wahr und bestärken sie liebevoll in ihrer Entwicklung.
Wir arbeiten in einem teiloffenen Konzept. Jedes Kind gehört zu einer Stammgruppe, die ihm Sicherheit, Orientierung und Zugehörigkeit bietet. Gleichzeitig haben die Kinder die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, in welcher Gruppe sie ankommen und bei welcher pädagogischen Fachkraft sie den Tag beginnen möchten. Dieses Zusammenspiel aus Verlässlichkeit und Wahlfreiheit ermöglicht es den Kindern, sich geborgen zu fühlen und dennoch eigenständig ihren Interessen nachzugehen.
Unser Alltag ist bedürfnisorientiert und selbstbestimmt gestaltet. In unseren Funktionsräumen und Funktionsecken finden die Kinder vielfältige Anregungen zum Entdecken, Ausprobieren und Lernen. Hier können sie frei entscheiden, wann, wie lange und mit wem sie spielen möchten. Einen besonders hohen Stellenwert hat dabei die begleitete Freispielzeit. In diesem „Freispiel“ wählen die Kinder ihre Spielpartner, das Spielmaterial, den Spielort und die Spieldauer selbst. Währenddessen beobachten wir die Kinder aufmerksam, geben ihnen so viel Freiraum wie möglich und bieten zugleich Unterstützung und Impulse, wo sie gebraucht werden.
Das teiloffene Arbeiten erfordert ein klares und verlässliches Regelwerk, das den Kindern Sicherheit und Orientierung gibt. Innerhalb dieser Strukturen lernen die Kinder, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen und sich im gemeinschaftlichen Miteinander zurechtzufinden.
Ein wichtiger Bestandteil unseres Tages ist die Zeit im Freien. Unser großer Garten wird für alle Kinder meist ab 10:30 Uhr geöffnet und bietet vielfältige Möglichkeiten für Bewegung, Spiel und Naturerfahrungen. Das Spielen im Freien fördert die motorische Entwicklung, stärkt die körperliche Gesundheit und unterstützt das natürliche Bewegungsbedürfnis der Kinder. Gleichzeitig werden Ausdauer, Koordination und Körperwahrnehmung geschult. Beim gemeinsamen Spiel draußen erleben die Kinder soziale Interaktionen auf besondere Weise – sie lernen, Rücksicht zu nehmen, Konflikte zu lösen und miteinander zu kooperieren. Darüber hinaus regt die Natur die Fantasie und Kreativität an, fördert die Neugierde und ermöglicht wertvolle Sinneserfahrungen.
Durch die Öffnung der Räume und die vielfältigen Wahlmöglichkeiten lernen unsere Kinder, sich selbst zu organisieren und abzuwägen, was ihnen im jeweiligen Moment wichtig ist. Auf diese Weise werden Vertrauen, Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Neugierde sowie Problemlösefähigkeit in hohem Maße gefördert. Unser Ziel ist es, den Kindern einen Raum zu bieten, in dem sie sich sicher, gesehen und angenommen fühlen – und sich zugleich frei entfalten können.
Räume
Team
Im Kindergarten arbeiten viele Menschen. Wir haben unterschiedliche Berufe. Wir passen zusammen auf die Kinder auf. Die Kinder sind wichtig für uns. Alle gehören zusammen. Wir üben mit den Kindern verschiedene Sachen. Marion übt im Sprachclub mit den Kindern. Bei Daniela haben die Kinder Vorschule. Paula bastelt gern mit den Kindern. Annelie geht oft mit den Kindern in den Wald. Anna macht gerne den Morgenkreis. Renate liest gerne vor. Laura und Bianka arbeiten oft im Büro.
Unser Kindergarten wird von einem bunt gemischten, engagierten und kreativen Team getragen. Vollzeit- und Teilzeitkräfte arbeiten bei uns Hand in Hand und bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Persönlichkeiten und fachlichen Schwerpunkte in den pädagogischen Alltag ein. Diese Vielfalt bereichert unsere Arbeit und schafft ein lebendiges, inspirierendes Umfeld für die Kinder.
Jede pädagogische Fachkraft setzt individuelle Akzente und bringt eigene Stärken, Interessen und Kompetenzen mit. Ob kreative Angebote, Bewegungsimpulse, sprachliche Förderung oder ein besonderes Gespür für soziale Prozesse – die unterschiedlichen Schwerpunkte unseres Teams ergänzen sich zu einem harmonischen Ganzen. Dabei steht für uns stets das Kind im Mittelpunkt.
Auch im Team setzen wir auf ein individuelles und bedarfsorientiertes Arbeiten. Durch regelmäßigen Austausch, gemeinsame Reflexion und eine offene, wertschätzende Zusammenarbeit entwickeln wir unsere pädagogische Arbeit kontinuierlich weiter. So schaffen wir gemeinsam einen Ort, an dem sich Kinder, Familien und Mitarbeitende gleichermaßen wohlfühlen und entfalten können.
Elternbeirat
Die Eltern wählen jedes Jahr den Elternbeirat. Der Elternbeirat hilft, wenn man Fragen hat. Er hilft bei Festen. Der Elternbeirat denkt sich Sachen aus, um Geld für den Kindergarten zu bekommen. Zum Beispiel Kuchen verkaufen auf dem Ostermarkt. Viele Eltern helfen dann mit.
Der Elternbeirat unserer Kita versteht sich als Bindeglied und Sprachrohr für alle Eltern und deren Kinder in unserer Einrichtung besuchen. Er bietet Eltern eine wichtige Anlaufstelle bei Fragen, Unklarheiten oder Anregungen und vertritt deren Anliegen gegenüber der Leitung und dem Träger.
Die Aufgaben des Elternbeirats gehen dabei weit über das Organisieren und Mitwirken bei Festen hinaus. Im Mittelpunkt steht der konstruktive Austausch zwischen Eltern, Leitung und Träger. Wünsche, Anregungen, Vorschläge, aber auch Kritik der Eltern werden aufgegriffen und verantwortungsvoll weitergegeben. So trägt der Elternbeirat zu einer vertrauensvollen und transparenten Zusammenarbeit bei.
Darüber hinaus hat der Elternbeirat ein Anhörungsrecht bei wichtigen organisatorischen und pädagogischen Themen, beispielsweise bei der Regelung von Ferienzeiten, Öffnungszeiten oder der Einführung neuer Konzepte.
Im Kindergartenjahr 25/26 ist die Vorsitzende unseres Elternbeirats Larissa Dorner.
